Eine Schule – unterschiedliche Bildungspläne

Projektorientiertes und jahrgangsübergreifendes Arbeiten sowie vielfältige Kooperationen in den Bereichen Kunst, Kultur und Sport gehören zum Profil der Betty-Hirsch-Schule.
Für den Unterricht liegen uns die Bildungs- und Erziehungsstandards der Regelgrund- und Regelsekundarstufe I zugrunde, ebenso der Bildungsplan der Förderschule. Zusätzlich findet der spezielle Bildungsplan für sehbehinderte und blinde Schülerinnen und Schüler durchgängig Anwendung.
Ihr Kind erreicht die allgemeingültigen Abschlüsse:

  • der Grundschule
  • der Förderschule
  • der Werkrealschule
  • der Realschule

Das Lernen und Begreifen mit allen Sinnen, die Stärkung der Eigenständigkeit und der sozialen Kompetenzen, das Miteinander von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen sind wichtige pädagogische Leitlinien.

Das zeichnet uns aus

  • Kleine Lerngruppen (vier bis 15 Schülerinnen und Schüler)
  • Lehrkräfte mit Zusatzqualifikationen
  • Individuelle Förderung und Betreuung
  • Ganztagsangebote inkl. Verpflegung
  • Lernen fürs Leben: Handlungsorientierung
  • Förderung kognitiver, sozialer und kommunikativer Kompetenzen
  • Besondere Medienausstattung
  • Musisch-ästhetische Erziehung (Musik, Kunst, Theater)
  • Außerschulische Kooperationen

Spezifisches Curriculum

Zusätzlich zum regulären Unterricht erhalten blinde und sehbehinderte Schülerinnen und Schüler je nach Bedarf Unterricht in Punktschrift sowie in Orientierung & Mobilität (O&M) oder Schulungen in Lebenspraktischen Fähigkeiten (LPF). Die gelernten Inhalte werden im Schulalltag gefestigt und erweitert. Blinde und sehbehinderte Kinder und Jugendliche lernen, so selbstständig wie möglich zu werden, Aufgaben im Haushalt zu übernehmen und den Weg zur Schule und nach Hause selbstständig mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückzulegen.

Projekte am Nachmittag

An den beiden langen Schultagen findet nachmittags Unterricht in klassenübergreifenden Projekten statt. Hierbei handelt es sich vornehmlich um die Fächer Kunst, Musik und Sport. Kooperationen mit außerschulischen Partnern sind hierbei ebenfalls von Bedeutung (z.B. Jugendkunstschule, Jugendfarm Botnang, „Junge Oper“).

Unterrichtszeiten

Montags und mittwochs:
8:20 Uhr – 13:30 Uhr

Dienstags und donnerstags:
8:20 Uhr – 15:20 Uhr

Freitags:
8:20 – 12:45 Uhr

Mittagessen gibt es in Kleingruppen. Das Essen wird täglich in der hauseigenen Küche frisch zubereitet.