Betty-Hirsch-Schule

Erfolgsgeschichten aus der Betty-Hirsch-Schule

In der Betty-Hirsch-Schule ist immer etwas los. Erfahren Sie mehr über unsere Schülerprojekte:


Präsentation der Donnerstags-Projektgruppen an der Betty-Hirsch-Schule

Immer donnerstags finden in der Betty-Hirsch-Schule Projektgruppen statt. Am 16.Februar gaben zwei dieser Projektgruppen eine kleine Kostprobe und zeigten womit sie sich im letzten Schulhalbjahr beschäftigt haben.  Auf dem Programm standen eine Darbietung des Märchenprojektes (geleitet von Anika Restle) und der Maskenwerkstatt (geleitet von Susanne Frimmel).

Während sich die Gymnastikhalle langsam mit Zuschauern füllte, wurden die Akteure etwas nervös. Als alle Gäste da waren, eröffnete Peter Greiner die Veranstaltung und begrüßte alle Anwesenden ganz herzlich. Daraufhin kündigten zwei Schüler des Märchenprojektes ihre Darbietung an und stellten die teilnehmenden Kinder und ihre Instrumente vor. Beim Gong ging´s dann los: Schneewittchen. Das Märchen wurde erzählt und von den Schülern mit selbst ausgewählten Instrumenten begleitet und untermalt. Trotz anfänglicher Nervosität und viel Publikum brachten alle Schüler ihre Instrumente zur richtigen Zeit zum Einsatz. Am Ende wurden die Schüler mit viel Applaus belohnt.

Auf die Klanggeschichte folgte die geradezu künstlerische Vorführung der Maskenwerkstatt. Nachdem Susanne Frimmel die dargestellten Szenen ankündigte und für die blinden Zuschauer erzählte, was gespielt wird, präsentierten die Schüler ihre unterschiedlichen und selbst hergestellten Masken in kleinen Pantomime-Theaterszenen. Die gespielten und getanzten Ausschnitte wurden zusätzlich mit Musik untermalt. Nach großem Applaus für die tollen Darbietungen  erzählten die Schüler, wie sie ihre Masken hergestellt hatten, beantworteten viele Fragen und gaben die Masken zum Ertasten durch die Reihen.

Den Abschluss bildete eine Spendenübergabe der Firmen Printworks und Bitsteps . Sie schenkten der Betty-Hirsch-Schule zwei große, taktile Globen. Herzlichen Dank an dieser Stelle nochmal dafür.

Anika Restle
Lehrerin Betty-Hirsch-Schule



Die Hundeshow

Am Dienstag, den 14. Februar, war es mal wieder soweit: Nach wochenlangem Training zeigten sechs Schüler und Schülerinnen der Betty-Hirsch-Schule stolz, was sie mit den drei Hunden des Projekts eingeübt hatten.

Da marschierte beispielsweise Paula, die selbst kaum größer war als der Labrador Chiara, mit ihrem tierischen Begleiter quer durch die Halle und brachte den Hund mit einem kurzen Sitz dazu, sich tatsächlich auch hinzusetzen und geduldig zu warten, bis Paula ihn zu sich rief. Das hat nicht von Anfang an so gut geklappt. Das Mädchen musste erst einmal lernen, sich Respekt zu verschaffen und dem Hund klare Anweisungen zu geben. 

Bei einem anderen Kunststück war Teamgeist gefragt: Rami, Arzu, Irem und Paula bildeten im Vierfüßlerstand einen „menschlichen Tunnel“, indem sie sich ganz eng Seite an Seite nebeneinander aufstellten. Abdulah schickte dann Wilma, den Dackel-Mix, mit einem beherzten Wurf des Futterbeutels unter den Bäuchen der Kinder durch auf die andere Seite. Und was machte Wilma… sie rannte durch den „Tunnel“, schnappte sich den Futterbeutel, drehte um und legte sich gemächlich unter die knieenden Kinder um ihre „Beute“ zu untersuchen. Eins hatte der Neuling der Hundegruppe bereits gelernt: bei den Kindern geht es ihr gut!

Baran und Dorie, der Fox’l-Mix, zeigten ein ganz besonderes Kunststück: Die beiden bauten in ihrem Auftritt den Langstock von Baran mit ein. Dieses Mal wurde der Stock nicht zur Orientierung beim Laufen genutzt, nein, der Junge hielt seinen Stock so, als wäre er eine Hindernisstange und Dorie, die kleine Hüpfdohle, sprang von rechts nach links, von links nach rechts, immer hin und her.

Es gab noch zahlreiche andere Tricks und Übungen, die gezeigt wurden. Am Ende waren alle sehr stolz, dass sie sich so gut vorbereitet hatten und wirklich alles perfekt geklappt hatte.


Maskenwerkstatt

Dieses Jahr wurde zum ersten Mal das Projekt „Masken-Werkstatt“  an der Betty-Hirsch-Schule angeboten. Ich war mit dabei.  Das erste was wir im Projekt geübt haben, war die Körpersprache. Dazu haben wir Standbilder dargestellt und die Gestik geübt.

Als nächstes haben wir dann die Masken hergestellt. 
Danach beschäftigten wir uns mit dem Schauspiel. Wenn wir die Masken trugen, konnten wir uns nur mit der Körpersprache darstellen. 
Den Abschluss bildetet ein Auftritt vor der ganzen Schule.

Daniel Ferk
Schüler der 9. Klasse Hauptschule